Klöppeln
Zutaten
Garne
Klöppelrolle
Klöppel-Holzstücke (die zwei Letzteren können durch eine Holzunterlage mit Filzauflage und selbstgebastelte Holzzylinder ersetzt werden)

Technik
Klöppeln ist ein Knüpfen, ein Knoten von feinen Garnen. Die Garne werden an einer Klöppelrolle befestigt, die einzelnen Fäden an Klöppelstücken befestigt. Mit Hilfe der Klöppelstücke werden die Knoten ausgeführt. Die Borten, die dabei entstehen, sind äußerst filigran. Die Technik ist sehr zeitintensiv, die Borten sind daher um so wertvoller.

Für die Bregenzerwälder Trachten werden Goldfäden verarbeitet.

Geschichte
Für die Bregenzerwäldertracht werden aus Goldfäden filigrane Borten geklöppelt. Diese Borten, „Keädara“ genannt, werden auf Schultern und Rücken des Oberteiles der Tracht angebracht. Daher lässt sich diese Technik bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Bei uns wird und wurde Klöppeln vor allem zur Verschönerung der Frauentracht – der „Juppa“ eingesetzt.

Unsere neuen Ideen
Die Bregenzerwälder Tracht erlebt gerade eine Renaissance. Wir klöppeln „Keädara“ zur Restaurierung alter Juppen und zur Verzierung von neuen.
Die geklöppelten Borten setzen wir für edelste Tischwäsche und zur Dekoration von Kissen, wertvollen Büchern oder für ganz besondere Einladungskarten ein. Unsere innovativste Idee: die Borten als Armbänder und „Cols de chiens“, also wunderschöne, eng am Hals liegende Ketten.